Arnold-Freymuth-Schule

Im nicht-offenen hochbaulichen und freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb überzeugte der Entwurf von spa. schmidtploecker architekten und konnte sich im 15 köpfigen Teilnehmerfeld durchsetzen.


Für die neue Gesamtschule sind die bestehenden Schulgebäude nicht ausreichend groß dimensioniert. Daher sind bauliche Erweiterungen notwendig:

Das aktuelle Konzept sieht vor, dass der nördlich vom Altbau gelegene Verwaltungstrakt aufgegeben und abgerissen werden soll. Dieser Standort soll als Erweiterungsfläche für die Sekundarstufe I genutzt werden. Die Planung eines temporären Containerstandorts ist ebenfalls vorgesehen. Spätestens mit Start der Oberstufe soll die vorhandene Einfachsporthalle durch den Neubau einer Zweifachsporthalle ersetzt werden. Der notwendige Erweiterungsbau für die Sekundarstufe II soll dann in einem weiteren Bauabschnitt entwickelt werden.

Silcherschule

Die Stadt Weinstadt beabsichtigt die Weiterentwicklung der bestehenden Silcherschule mit den notwendigen Schulraumflächen nach aktueller Schulbauförderrichtlinie. Für die Unterbringung der notwendigen Schulraumflächen steht das bestehende Schulgebäude der Silcherschule zur Verfügung. Da die erforderlichen Schulraumflächen nicht vollständig im Gebäudebestand untergebracht werden können, wird eine bauliche Erweiterung der Grundschule auf dem ca. 7 823 qm großen Wettbewerbsgrundstück notwendig.



Das Wettbewerbsgrundstück liegt zentrumsnah in Endersbach, umgeben von dörflicher Gebäudestruktur mit Einfamilien- und kleinen Mehrfamilienhäusern, Scheunen und kleineren Höfen. Es grenzt zweiseitig an Straßen, über welche die Erschließung des Schulgeländes, des ebenfalls auf dem Grundstück liegenden Kindergartens und der Sporthalle erfolgt. Das Grundstück wird überwiegend von Privatgärten umgeben. Vom Norden erreicht man das Gelände über die Schulstraße, dort befindet sich der Haupteingang zur Silcherschule und der fußläufige Zugang zum Kindergarten. Vom Süden wird das Schulgelände über die Schafgasse erschlossen.

Hochhaus Leibniz Universität

Beim Planungswettbewerb für die Fassadenerneuerung des Hochhauses der Leibniz Universität Hannover in der Appelstraße belegen Schmidtploecker Architekten in Zusammenarbeit mit Sweco Frankfurt einen erfolgreichen zweiten Rang.



Für die dringend sanierungsbedürftige Fassade mit 12.000 Quadratmetern Fläche wurde im April dieses Jahres ein nicht offener Wettbewerb ausgelobt. Aufgrund der besonderen Lage des Universitätsquartiers innerhalb eines innerstädtischen Wohnumfeldes als auch der Fernwirkung des Hochhauses war der Anspruch an die gestalterische Ausführung hoch.


Das in den Siebzigern erbaute, 17-geschossige Hochhaus wurde als Mehrzweckgebäude für die universitäre Nutzung konzipiert und beherbergt heute die Fachbereiche Bauingenieurwesen, Elektrotechnik und Informatik. Die Fassade besitzt derzeit keine nennenswerte thermische Trennung zwischen innen und außen und erfüllt auch gestalterisch nicht das Bild eines modernen Campus. Der Entwurf sieht daher vor, die gesamte Bestandskonstruktion der Fassade zu entfernen und durch eine wirtschaftliche, energetisch optimierte und zügig zu montierende sowie im Betrieb wartungsarme Konstruktion zu ersetzen. Dem Gebäude wird damit ein modernes Gesicht verliehen, wodurch die Gestaltung den Leuchtturmcharakter des Hochhauses unterstreicht.

Die Bestandsfassade des Hochhauses der Leibniz Universität in Hannover wird konstruktiv und funktional den Anforderungen der Nutzer nicht mehr gerecht; die Fassade ist derzeit ohne nennenswerte thermische Trennung von innen und außen und erfüllt auch gestalterisch nicht das Bild eines modernen Campus mit Signalfunktion. Die komplette Bestandsfassade wird daher einschließlich Wartungsbalkon entfernt und durch eine zeitgemäße Fassade ersetzt.
Im Zuge der Erneuerung der Gebäudehülle soll auch die Eingangssituation den neuen Anforderungen entsprechend gestaltet werden. Im Sinne einer „Verknüpfung“ von Haus und öffentlichem Raum wird der Eingang als repräsentativer „Kopf“ der neuen Mitte klar erkennbar. Durch die großzügige Öffnung und Erhöhung des Foyers im Erdgeschoss wird er betont und gleichzeitig der Bezug nach außen gestärkt. Das neue Eingangsfoyer bildet den zentralen Treffpunkt für Lehrende, Forschende und Studierende und führt zur weiteren Aufwertung des Hauses und des Areals.

Kulturzentrum Waggonhalle

Südöstlich des Marburger Hauptbahnhos liegt das ehemalige Waggonhallengelände der Deutschen Bahn. Die aufstehenden Gebäude sind größtenteils als Einzel-Kulturdenkmäler in die Denkmalliste des Landes Hessen eingetragen. Die um 1900 errichtete Waggonhalle dient seit ca. 1995/96 als Kulturzentrum. Im Massivgebäude mit Backsteinfassade sind in Erd- und Obergeschoss eine Gaststätte, Theater sowie eine Pilgerherberge angesiedelt. Die Planung umfasste eine umfangreiche Sanierung, unter enger Absprache mit der Denkmalschutzbehörde. Um den laufenden Beitrieb möglichst beibehalten zu können wurden die Funktionsbereiche in Einzelabschnitten saniert.

Bibliothek Karl-Marx-Str.

Das Grundstück befindet sich an der ehemaligen Wasserstrasse, der heutigen Karl-Marx Strasse und bildet den nordwestlichen Eingang in die historische Altstadt. Die Karl-Marx Strasse wird beidseitig von traufständigen Gebäuden flankiert. Dabei bildet das ehemalige Postgebäude derzeit den unvollständigen Auftakt in die Altstadt. Es ist in seiner Größe und Bauart sehr dominant und überragt die unmittelbar angrenzende Straßenbebauung.

Ziel des Entwurfes ist es das Besondere und Charakteristische des Ortes zu bewahren, wahrnehmbar herauszuarbeiten und gleichzeitig die Neue und ergänzende Bebauung, so zu platzieren und auszuformen, dass sie mit dem Bestehenden in Beziehung tritt, ohne sich selbst zu verleugnen.

Haus der Weimarer Republik

Die Geschichte der Weimarer Republik verlangt nach einer Umsetzung, die die Spannung, den Aufbruch und die Atmosphäre dieser Zeit baulich umsetzt. Dabei ist es wichtig, die Verbindung in die Gegenwart und in die Zukunft zu schaffen und als Gebäude umzusetzen. Das Erbe der Weimarer Republik, das durch die dunkle Zeit des Nationalsozialismus überschattet wird soll als Gebäude in der durch die Zeitläufte geprägten Innenstadt Weimars präsent sein.
Um dies zu erreichen wird das bestehende Gebäude um zwei Baukörper ergänzt:
Das Bestandsgebäude des Kulissenhauses ist ein Zeitdokument ins sich. In der Entwicklung zum Ausstellungsraum steht es metaphorisch für die Zeit, den Ort und die Geschichte.
Der neue Hybridbaukörper des Zeughauses steht für die Untersuchung, die Analyse und die Lupe. Über den Fundamenten und auf einer Ebene mit dem großen Saal dient dieser Raum dazu die Wurzeln (die Zeughaus-Ruine), die Abläufe, den Aufbau und den Zerfall zu beobachten.
Der Baukörper des Bühnenhauses ist dem Lernen aus der Vergangenheit gewidmet. Der Austausch über Konzepte für die Zukunft, das Sammeln von Informationen, das Aufbereiten und die Verbreitung der Vermittlung finden hier ihren Rahmen.

Campus Firmanei

Im Rahmen des Programms HEUREKA des Landes Hessen zur Modernisierung der Hochschulen plant die Philipps-Universität Marburg den Neubau des Forschungszentrums Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg (DDK). Parallel zum Forschungsbauvorhaben in unmittelbarer Nachbarschaft soll zudem ein Seminargebäude errichtet werden. Die beiden Neubauten sollen auf dem innerstädtischen Campus Firmanei der Geistes- und Sozialwissenschaften am Fuß der Marburger Oberstadt auf eigenem Grundstück gebaut werden.

Kita PwC Tower 185

ricewaterhouseCooper als Eigentümer und Mieter des Tower 185 hat für seine Mitarbeiter einen Betriebskindergarten für 30 Kinder geplant. Spa. entwirft und plant diesen im Erdgeschoss mit Freifläche für die Kinder auf der Südseite im Blockrand.