Wilhelm-Tropp-Str.

Ein neuer zentraler Standort für das Amt für Soziales und ein neuer Bürgersaal in Wiesbaden-Biebrich.
Seit Mitte 2017 wurden für das 2.647 qm große Grundstück unterschiedliche Nutzungsszenarien überprüft. Zukünftig sollen die Verwaltungsflächen des “Amtes für Soziale Arbeit” und des “Amtes für Grundsicherung und Flüchtlinge”, sowie ein Bürgersaal des Stadtteils Biebrich auf dem Areal unterkommen.
Auf dem Gelände befindet sich derzeit ein Teil der ehemaligen Schulnutzungen (Turnhalle, Sanitäre Anlagen), die niedergelegt werden sollen. Erhalten bleibt der historische Schlauchturm der benachbarten Feuerwehr Biebrich, der derzeit nicht mehr in Nutzung und als Einzelkulturdenkmal gem. §2 Abs.1 des Hessischen Denkmalschutzgesetzes (HDSchG) geschützt ist. Gleiches gilt für die Schlauchwäsche im Bereich der Nebengebäude der Feuerwehr, die im funktionalen Zusammenhang mit dem Schlauchturm steht und ebenfalls in das Konzept integriert werden soll.

Czernyring

In städtebaulich prominenter Lage, in der Heidelberger Bahnstadt am südlichen Brückenkopf der Montpellierbrücke, in unmittelbarer nähe zum Hauptbahnhof, soll ein gemischt genutzten Gebäudekomplexes mit Retail (Einzelhandel), Büros, Service Appartements und Wohnen entstehen.

Hochhaus Leibniz Universität

Beim Planungswettbewerb für die Fassadenerneuerung des Hochhauses der Leibniz Universität Hannover in der Appelstraße belegen Schmidtploecker Architekten in Zusammenarbeit mit Sweco Frankfurt einen erfolgreichen zweiten Rang.



Für die dringend sanierungsbedürftige Fassade mit 12.000 Quadratmetern Fläche wurde im April dieses Jahres ein nicht offener Wettbewerb ausgelobt. Aufgrund der besonderen Lage des Universitätsquartiers innerhalb eines innerstädtischen Wohnumfeldes als auch der Fernwirkung des Hochhauses war der Anspruch an die gestalterische Ausführung hoch.


Das in den Siebzigern erbaute, 17-geschossige Hochhaus wurde als Mehrzweckgebäude für die universitäre Nutzung konzipiert und beherbergt heute die Fachbereiche Bauingenieurwesen, Elektrotechnik und Informatik. Die Fassade besitzt derzeit keine nennenswerte thermische Trennung zwischen innen und außen und erfüllt auch gestalterisch nicht das Bild eines modernen Campus. Der Entwurf sieht daher vor, die gesamte Bestandskonstruktion der Fassade zu entfernen und durch eine wirtschaftliche, energetisch optimierte und zügig zu montierende sowie im Betrieb wartungsarme Konstruktion zu ersetzen. Dem Gebäude wird damit ein modernes Gesicht verliehen, wodurch die Gestaltung den Leuchtturmcharakter des Hochhauses unterstreicht.

Die Bestandsfassade des Hochhauses der Leibniz Universität in Hannover wird konstruktiv und funktional den Anforderungen der Nutzer nicht mehr gerecht; die Fassade ist derzeit ohne nennenswerte thermische Trennung von innen und außen und erfüllt auch gestalterisch nicht das Bild eines modernen Campus mit Signalfunktion. Die komplette Bestandsfassade wird daher einschließlich Wartungsbalkon entfernt und durch eine zeitgemäße Fassade ersetzt.
Im Zuge der Erneuerung der Gebäudehülle soll auch die Eingangssituation den neuen Anforderungen entsprechend gestaltet werden. Im Sinne einer „Verknüpfung“ von Haus und öffentlichem Raum wird der Eingang als repräsentativer „Kopf“ der neuen Mitte klar erkennbar. Durch die großzügige Öffnung und Erhöhung des Foyers im Erdgeschoss wird er betont und gleichzeitig der Bezug nach außen gestärkt. Das neue Eingangsfoyer bildet den zentralen Treffpunkt für Lehrende, Forschende und Studierende und führt zur weiteren Aufwertung des Hauses und des Areals.

Tower Deutsche Bahn

Der über 60 Meter hohe Tower (ca. 29.000m² Mietfläche) im Ensemble mit dem benachbarten Bürogebäude The Brick dient zukünftig der Deutschen Bahn als neuer Verwaltungssitz auf der Frankfurter Europaallee.



Die Deutsche Bahn bezieht seit Anfang Oktober beide Gebäude. Als führende Entwurfsplaner adaptierten wir die Wettbewerbsfassade in den laufenden Planungsprozess und konnten so die Erreichung eines stimmigen Gesamtbildes sicherstellen.



Schmidtploecker Architekten waren mit der Gesamtplanung für The Brick und den Tower beauftragt.

Brick Deutsche Bahn

Brick schließt eines der letzten Baufelder in direkter Nachbarschaft zur Messe Frankfurt. Das Gebäude erinnert mit seiner gerasterten Ziegelfassade und den großen Fensteröffnungen bewusst an die Industriebauten der 1920 Jahre und nimmt so Bezug zur Geschichte der vormals industriell genutzten Flächen des Europaviertels auf, das auf Konversionsflächen des ehemaligen Hauptgüterbahnhofs Frankfurt entwickelt wurde. Der Neubau belegt das gesamte Baufeld. Zwei Gebäudespangen umschließen dabei als Blockrandbebauung einen innenliegenden Hof. Der zentrale Zugang liegt zwischen den beiden Spangen. Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss sind hofseitig ein Café und eine Kantine für die Mitarbeiter sowie ein Konferenzzentrum angeordnet. In den Obergeschossen entstanden ca. 22.000 qm variable Büroflächen mit Zellen- und Teambüros nach Wünschen und Vorgaben der Mieterin Deutsche Bahn.

Gate 41

Das Quartier Flugfeld als gemeinsame Entwicklung von Böblingen und Sindelfingen (Zweckverband) bietet für viele Unternehmen einen attraktiven Standort. Die Projektierung des Gate 41 verkörpert durch seine dynamische und kraftvolle Architektursprache die Innovationskraft des Standortes. Das Gebäude beherbergt sowohl Büros, Handelsflächen, Prodution und ein Parkhaus, in einem flexiblen und wirtschaftlichen Konzept.

Polizeistation DEG

Die Stadt Viernheim ist neuer Eigentümer der ehemaligen Post in der Kettlerstr. 6a. Das Erdgeschoss soll fortan die neuen Räumlichkeiten der Dezentralen Ermittlungsgruppe (DEG) der Polizei beherbergen (derzeit befindet sich die Dienststelle noch im Rathaus der Stadt Viernheim). Hauptmieter ist der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), als dessen Untermieter das Polizeipräsidium Südhessen (PPSH) auftritt.
Für die neue Nutzung muss das Erdgeschoss entkernt und mit einem neuen Grundrisskonzept ausgebaut werden, welches den hohen Sicherheitsanforderungen der Polizei entspricht. Die Außenfassade bleibt weitestgehend unberührt – diese wird lediglich durch ein neues Vordach und Belichtungskonzept ergänzt.

ZigZag Zollhafen

Der Siegerentwurf von mvrdv für die Spitze am Zollhafenareal in Mainz ist der weiteren Projektierung. Das Team der Niederländischen Kollegen wird durch uns ergänzt. spa. ist vom Bauherrn beauftragt, die Architektur entsprechend des hochwertigen Designkonzeptes im Rahmen der weiteren Leistungsphasen der Planung zu betreuen und umzusetzen.

Büroturm 42C

Der 60 Meter hohe Deutsche Bahn-Tower (ca. 29.000m² Mietfläche) entsteht im Ensemble mit dem projektierten Bürogebäude The Brick. Die Deutsche Bahn möchte bereits im Jahr 2020 beide Gebäude beziehen. schmidtploecker architekten . bda sind mit der Gesamtplanung für The Brick und den DB-Tower beauftragt. Im geladenen Gestaltungswettbewerb für die Fassade erreichten schmidtploecker architekten . bda den zweiten Rang. Insgesamt würdigte die Jury den Entwurf als städtebaulich interessanten Versuch, die Themen Kleinteiligkeit und Vielfalt an der Europa-Allee zu platzieren, welcher in weiteren Planungsschritten noch weitere Potentiale birgt.

Bibliothek Karl-Marx-Str.

Das Grundstück befindet sich an der ehemaligen Wasserstrasse, der heutigen Karl-Marx Strasse und bildet den nordwestlichen Eingang in die historische Altstadt. Die Karl-Marx Strasse wird beidseitig von traufständigen Gebäuden flankiert. Dabei bildet das ehemalige Postgebäude derzeit den unvollständigen Auftakt in die Altstadt. Es ist in seiner Größe und Bauart sehr dominant und überragt die unmittelbar angrenzende Straßenbebauung.

Ziel des Entwurfes ist es das Besondere und Charakteristische des Ortes zu bewahren, wahrnehmbar herauszuarbeiten und gleichzeitig die Neue und ergänzende Bebauung, so zu platzieren und auszuformen, dass sie mit dem Bestehenden in Beziehung tritt, ohne sich selbst zu verleugnen.