Wilhelm-Tropp-Str.

Ein neuer zentraler Standort für das Amt für Soziales und ein neuer Bürgersaal in Wiesbaden-Biebrich.
Seit Mitte 2017 wurden für das 2.647 qm große Grundstück unterschiedliche Nutzungsszenarien überprüft. Zukünftig sollen die Verwaltungsflächen des “Amtes für Soziale Arbeit” und des “Amtes für Grundsicherung und Flüchtlinge”, sowie ein Bürgersaal des Stadtteils Biebrich auf dem Areal unterkommen.
Auf dem Gelände befindet sich derzeit ein Teil der ehemaligen Schulnutzungen (Turnhalle, Sanitäre Anlagen), die niedergelegt werden sollen. Erhalten bleibt der historische Schlauchturm der benachbarten Feuerwehr Biebrich, der derzeit nicht mehr in Nutzung und als Einzelkulturdenkmal gem. §2 Abs.1 des Hessischen Denkmalschutzgesetzes (HDSchG) geschützt ist. Gleiches gilt für die Schlauchwäsche im Bereich der Nebengebäude der Feuerwehr, die im funktionalen Zusammenhang mit dem Schlauchturm steht und ebenfalls in das Konzept integriert werden soll.

Arnold-Freymuth-Schule

Im nicht-offenen hochbaulichen und freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb überzeugte der Entwurf von spa. schmidtploecker architekten und konnte sich im 15 köpfigen Teilnehmerfeld durchsetzen.


Für die neue Gesamtschule sind die bestehenden Schulgebäude nicht ausreichend groß dimensioniert. Daher sind bauliche Erweiterungen notwendig:

Das aktuelle Konzept sieht vor, dass der nördlich vom Altbau gelegene Verwaltungstrakt aufgegeben und abgerissen werden soll. Dieser Standort soll als Erweiterungsfläche für die Sekundarstufe I genutzt werden. Die Planung eines temporären Containerstandorts ist ebenfalls vorgesehen. Spätestens mit Start der Oberstufe soll die vorhandene Einfachsporthalle durch den Neubau einer Zweifachsporthalle ersetzt werden. Der notwendige Erweiterungsbau für die Sekundarstufe II soll dann in einem weiteren Bauabschnitt entwickelt werden.

Silcherschule

Die Stadt Weinstadt beabsichtigt die Weiterentwicklung der bestehenden Silcherschule mit den notwendigen Schulraumflächen nach aktueller Schulbauförderrichtlinie. Für die Unterbringung der notwendigen Schulraumflächen steht das bestehende Schulgebäude der Silcherschule zur Verfügung. Da die erforderlichen Schulraumflächen nicht vollständig im Gebäudebestand untergebracht werden können, wird eine bauliche Erweiterung der Grundschule auf dem ca. 7 823 qm großen Wettbewerbsgrundstück notwendig.



Das Wettbewerbsgrundstück liegt zentrumsnah in Endersbach, umgeben von dörflicher Gebäudestruktur mit Einfamilien- und kleinen Mehrfamilienhäusern, Scheunen und kleineren Höfen. Es grenzt zweiseitig an Straßen, über welche die Erschließung des Schulgeländes, des ebenfalls auf dem Grundstück liegenden Kindergartens und der Sporthalle erfolgt. Das Grundstück wird überwiegend von Privatgärten umgeben. Vom Norden erreicht man das Gelände über die Schulstraße, dort befindet sich der Haupteingang zur Silcherschule und der fußläufige Zugang zum Kindergarten. Vom Süden wird das Schulgelände über die Schafgasse erschlossen.

Czernyring

In städtebaulich prominenter Lage, in der Heidelberger Bahnstadt am südlichen Brückenkopf der Montpellierbrücke, in unmittelbarer nähe zum Hauptbahnhof, soll ein gemischt genutzten Gebäudekomplexes mit Retail (Einzelhandel), Büros, Service Appartements und Wohnen entstehen.

MPI für Medizinische Forschung

Vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Neuorientierung des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung in Heidelberg plant die Max-Planck-Gesellschaft einen Neubau als Erweiterungsbau auf dem westlichen Teil des Grundstücks neben dem denkmalgeschützten Bestandsinstitut aus dem Jahr 1928-1930.

Die einzigartige Lage des Grundstücks am Neckar und in der Blickachse der Jahnstraße stellt auf beiden Seiten eine wichtige städtebauliche Funktion dar. Das Entrée zum Campus in der Jahnstraße wird zu einem Vorplatz für die Institutsgebäude ausgebaut. Der Eingang zum denkmalgeschützten Bestand sowie den geplanten Instituten auf der Nordseite werden von einem neu gestalteten Eingangsplatz aus organisiert. Als städtebauliche Markante im Westen setzt das Hochhaus ein wichtiges Signal und stellt das Bindeglied zwischen Platz und Fluss her. Die Baukörpergliederung ermöglicht eine sensible Integration in das historische Gebäudeensemble, durch ein Aufnehmen der horizontalen Volumen. Gleichzeitig wird das prägnante Haus jedoch zu einem neuen Anziehungspunkt am Ende des Platzes.

Hochhaus Leibniz Universität

Beim Planungswettbewerb für die Fassadenerneuerung des Hochhauses der Leibniz Universität Hannover in der Appelstraße belegen Schmidtploecker Architekten in Zusammenarbeit mit Sweco Frankfurt einen erfolgreichen zweiten Rang.



Für die dringend sanierungsbedürftige Fassade mit 12.000 Quadratmetern Fläche wurde im April dieses Jahres ein nicht offener Wettbewerb ausgelobt. Aufgrund der besonderen Lage des Universitätsquartiers innerhalb eines innerstädtischen Wohnumfeldes als auch der Fernwirkung des Hochhauses war der Anspruch an die gestalterische Ausführung hoch.


Das in den Siebzigern erbaute, 17-geschossige Hochhaus wurde als Mehrzweckgebäude für die universitäre Nutzung konzipiert und beherbergt heute die Fachbereiche Bauingenieurwesen, Elektrotechnik und Informatik. Die Fassade besitzt derzeit keine nennenswerte thermische Trennung zwischen innen und außen und erfüllt auch gestalterisch nicht das Bild eines modernen Campus. Der Entwurf sieht daher vor, die gesamte Bestandskonstruktion der Fassade zu entfernen und durch eine wirtschaftliche, energetisch optimierte und zügig zu montierende sowie im Betrieb wartungsarme Konstruktion zu ersetzen. Dem Gebäude wird damit ein modernes Gesicht verliehen, wodurch die Gestaltung den Leuchtturmcharakter des Hochhauses unterstreicht.

Die Bestandsfassade des Hochhauses der Leibniz Universität in Hannover wird konstruktiv und funktional den Anforderungen der Nutzer nicht mehr gerecht; die Fassade ist derzeit ohne nennenswerte thermische Trennung von innen und außen und erfüllt auch gestalterisch nicht das Bild eines modernen Campus mit Signalfunktion. Die komplette Bestandsfassade wird daher einschließlich Wartungsbalkon entfernt und durch eine zeitgemäße Fassade ersetzt.
Im Zuge der Erneuerung der Gebäudehülle soll auch die Eingangssituation den neuen Anforderungen entsprechend gestaltet werden. Im Sinne einer „Verknüpfung“ von Haus und öffentlichem Raum wird der Eingang als repräsentativer „Kopf“ der neuen Mitte klar erkennbar. Durch die großzügige Öffnung und Erhöhung des Foyers im Erdgeschoss wird er betont und gleichzeitig der Bezug nach außen gestärkt. Das neue Eingangsfoyer bildet den zentralen Treffpunkt für Lehrende, Forschende und Studierende und führt zur weiteren Aufwertung des Hauses und des Areals.

Büroturm 42C

Der 60 Meter hohe Deutsche Bahn-Tower (ca. 29.000m² Mietfläche) entsteht im Ensemble mit dem projektierten Bürogebäude The Brick. Die Deutsche Bahn möchte bereits im Jahr 2020 beide Gebäude beziehen. schmidtploecker architekten . bda sind mit der Gesamtplanung für The Brick und den DB-Tower beauftragt. Im geladenen Gestaltungswettbewerb für die Fassade erreichten schmidtploecker architekten . bda den zweiten Rang. Insgesamt würdigte die Jury den Entwurf als städtebaulich interessanten Versuch, die Themen Kleinteiligkeit und Vielfalt an der Europa-Allee zu platzieren, welcher in weiteren Planungsschritten noch weitere Potentiale birgt.

Bibliothek Karl-Marx-Str.

Das Grundstück befindet sich an der ehemaligen Wasserstrasse, der heutigen Karl-Marx Strasse und bildet den nordwestlichen Eingang in die historische Altstadt. Die Karl-Marx Strasse wird beidseitig von traufständigen Gebäuden flankiert. Dabei bildet das ehemalige Postgebäude derzeit den unvollständigen Auftakt in die Altstadt. Es ist in seiner Größe und Bauart sehr dominant und überragt die unmittelbar angrenzende Straßenbebauung.

Ziel des Entwurfes ist es das Besondere und Charakteristische des Ortes zu bewahren, wahrnehmbar herauszuarbeiten und gleichzeitig die Neue und ergänzende Bebauung, so zu platzieren und auszuformen, dass sie mit dem Bestehenden in Beziehung tritt, ohne sich selbst zu verleugnen.

Haus der Weimarer Republik

Die Geschichte der Weimarer Republik verlangt nach einer Umsetzung, die die Spannung, den Aufbruch und die Atmosphäre dieser Zeit baulich umsetzt. Dabei ist es wichtig, die Verbindung in die Gegenwart und in die Zukunft zu schaffen und als Gebäude umzusetzen. Das Erbe der Weimarer Republik, das durch die dunkle Zeit des Nationalsozialismus überschattet wird soll als Gebäude in der durch die Zeitläufte geprägten Innenstadt Weimars präsent sein.
Um dies zu erreichen wird das bestehende Gebäude um zwei Baukörper ergänzt:
Das Bestandsgebäude des Kulissenhauses ist ein Zeitdokument ins sich. In der Entwicklung zum Ausstellungsraum steht es metaphorisch für die Zeit, den Ort und die Geschichte.
Der neue Hybridbaukörper des Zeughauses steht für die Untersuchung, die Analyse und die Lupe. Über den Fundamenten und auf einer Ebene mit dem großen Saal dient dieser Raum dazu die Wurzeln (die Zeughaus-Ruine), die Abläufe, den Aufbau und den Zerfall zu beobachten.
Der Baukörper des Bühnenhauses ist dem Lernen aus der Vergangenheit gewidmet. Der Austausch über Konzepte für die Zukunft, das Sammeln von Informationen, das Aufbereiten und die Verbreitung der Vermittlung finden hier ihren Rahmen.

Wohnheim “Schlafbaas”

An einem für den Stadtgrundriss bedeutsamen Ort an der Schnittstelle zwischen der historischen Innenstadt mit den Wallanlagen, der modernen Bebauung entlang der Straße „Am Vögenteich“ und der gründerzeitlichen „Kröpeliner Torvorstadt“ soll in zwei Baukörpern ein Appartmentkomplex mit gewerblicher Unterlagerung errichtet werden. Durch die Ecklage an einer wichtigen Kreuzung des innerstädtischen Straßenringes hat das Gebäude eine erhebliche Fernwirkung, die einen hohen gestalterischen Anspruch mit sich bringt. Im Wettbewerb ist unter Berücksichtigung der Vorgaben des Bauherrn eine moderne, energieeffiziente und ökologisch vorbildhafte Konzeption für diesen Standort entwickelt worden. Zudem wurden freiraumplanerische Veränderungen konzipiert, welche die bestehenden “Angsträume” verschwinden lassen.