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Neues Wohnen im Gallus

Leben und Arbeiten auf dem ehemaligen Zeitungs- und Druckereigelände

Mit den Hellerhöfen entsteht im Frankfurter Westen ein Quartier, das den klassischen Blockrand neu interpretiert und urbanes Wohnen zeitgemäß weiterdenkt. Auf dem ehemaligen Verlagsareal der Frankfurter Allgemeine Zeitung und der Frankfurter Societät entwickelt sich ein Stück Stadt, das Dichte nicht als Enge, sondern als Qualität versteht – als räumliche Nähe, soziale Durchmischung und architektonische Klarheit.

Im Stadtteil Frankfurt-Gallus, lange Zeit industriell geprägt und heute eines der dynamischsten Transformationsgebiete Frankfurts, formulieren die Hellerhöfe ein präzises städtebauliches Statement: Wohnen steht im Zentrum – ergänzt, nicht verdrängt, durch Arbeiten, Nahversorgung und soziale Infrastruktur.

  • Projekt

    Hellerhöfe FS

  • Bauherr

    PE Hellerhöfe FS GmbH & Co. KG

  • Auftraggeber

    Bauwens GmbH & Co. KG

  • Nutzung

    Wohnen, Gewerbe

  • BGF

    28.200 m²

  • Ort

    Frankfurt am Main

  • Leistung

    LPH 1–4

  • Status

    Im Bau

  • Zeitraum

    2021–2030

  • Kooperation

    03 Arch GmbH, München

Stadtbaustein mit Haltung

Der Entwurf folgt einer robusten Blockrandstruktur, die klare Straßenräume fasst und gleichzeitig großzügige, geschützte Innenhöfe öffnet. Diese Dualität aus urbaner Kante und grünem Rückzugsraum ist konstitutiv für das Projekt.

Rund 540 Wohnungen entstehen hier – differenziert in Typologie und Größe, organisiert in überschaubaren Baukörpern, die ein lesbares Ensemble bilden. Etwa ein Drittel der Einheiten ist öffentlich gefördert. Diese bewusste soziale Mischung ist kein Add-on, sondern integraler Bestandteil des Konzepts: Das Quartier versteht sich als offenes Wohnangebot für unterschiedliche Lebensmodelle und Einkommensstrukturen.

Architektonisch prägen klare Fassadenrhythmen, präzise gesetzte Öffnungen und eine ruhige Materialität das Erscheinungsbild. Die Gebäude sind zurückhaltend formuliert und entwickeln ihre Qualität aus Proportion, Detail und stadträumlicher Setzung – nicht aus Geste.

Wohnen im Maßstab der Stadt

Die Wohnungen selbst folgen einer zeitgemäßen Logik: kompakte Grundrisse, gute Belichtung, private Außenräume in Form von Balkonen, Loggien oder Terrassen. Innen und Außen stehen in Beziehung; der Blick in den begrünten Hof oder in den Stadtraum wird Teil des Wohnens. Besonderes Augenmerk gilt den Freiräumen. Die Innenhöfe sind keine Restflächen, sondern gestaltete Aufenthaltsorte mit Spielbereichen, gemeinschaftlichen Zonen und differenzierten Grünstrukturen. Hier entsteht jene halböffentliche Sphäre, die für lebendige Quartiere entscheidend ist – zwischen privater Wohnung und öffentlicher Straße. Gleichzeitig sorgen aktive Erdgeschosszonen mit Einzelhandel, Dienstleistungen und Gastronomie für Belebung im Straßenraum. Die alltäglichen Wege verkürzen sich, Nachbarschaft wird selbstverständlich.

„Das neue Quartier im Frankfurter Gallus wird eine moderne und nachhaltige Lebens- und Arbeitsumgebung schaffen und den Stadtteil weiter aufwerten. Die Hellerhöfe sind ein Vorzeigeprojekt, das die Zukunft des urbanen Lebens verkörpert“

Volker Geenen
Geschäftsführender Gesellschafter der Bauwens Development Frankfurt GmbH, die dieses Projekt in Kooperation mit dem Hopp Family Office realisiert.

Infrastruktur als Fundament

Ein Quartier wird erst durch seine Infrastruktur vollständig. Zwei Kindertagesstätten sowie eine neue Grundschule im direkten Umfeld verankern die Hellerhöfe langfristig im Stadtgefüge. Familien finden hier nicht nur Wohnraum, sondern ein funktionierendes Umfeld. Die Kombination aus Wohnen, Arbeiten und sozialer Infrastruktur schafft ein resilientes Gefüge, das auch zukünftigen Anforderungen standhält. Das Projekt antwortet damit auf eine zentrale Frage zeitgenössischer Stadtentwicklung: Wie lassen sich Dichte, Nachhaltigkeit und Lebensqualität miteinander verbinden?
03 Arch GmbH

Transformation mit Perspektive

Die Hellerhöfe stehen exemplarisch für die Umnutzung innerstädtischer Konversionsflächen. Wo einst Druckmaschinen und Redaktionsräume standen, entsteht nun ein durchmischtes Wohnquartier. Diese Transformation ist mehr als ein Funktionswechsel – sie ist ein kultureller Prozess, der den Stadtteil weiterentwickelt und Identität neu formuliert. Für architekturinteressierte Beobachter zeigt sich hier, wie klassische städtebauliche Prinzipien – Blockrand, Hof, Erdgeschossaktivierung – in eine zeitgemäße Sprache übersetzt werden können. Für potenzielle Auftraggeber wird sichtbar, wie Haltung, Wirtschaftlichkeit und soziale Verantwortung in ein konsistentes architektonisches Konzept überführt werden. Die Hellerhöfe sind damit kein isoliertes Bauprojekt, sondern ein Stadtbaustein mit langfristiger Wirkung – ein Ort, der Wohnen als urbane Qualität begreift und Stadt als gemeinschaftlichen Raum versteht.
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Schmidt Plöcker Architekten PartG mbB
Dreieichstraße 59
60594 Frankfurt am Main

Tel. +49 69 9593202-0
Fax +49 69 9593202-10
mail@schmidtploecker.de

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