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Ein geordnetes Ganzes

Ordnung und Identität für ein neues Schulensemble

Ziel der Erweiterung der Silcherschule ist es, die bislang heterogene Struktur aus Gebäuden und Freiflächen zu ordnen und einen räumlich zusammenhängenden Campus zu formen. Durch eine klare Zonierung und Gliederung entstehen eigenständige Erlebnis- und Aufenthaltsräume, die das Schulareal stärken. Jedes Gebäude erhält gemeinsam mit seinen vorgelagerten Freiräumen eine eigene Lern- und Lebenswelt mit individuellem Charakter.
  • Projekt

    Erweiterung Silcherschule

  • Bauherr

    Stadt Weinstadt

  • Nutzung

    Schule, Sport

  • BGF

    3.400 m²

  • Ort

    Weinstadt-Endersbach

  • Leistung

    Entwurf, Planung

  • Wettbewerb

    2019, 1. Preis

  • Status

    Im Bau

  • Zeitraum

    2019–2026

  • Projektsteuerung

    a+b freie architekten

  • Objektüberwachung

    Ingenieurbüro Trigenius PPP Beratungs-AG

  • Tragwerksplanung

    Schneck-Schal-Braun Ingenieurbüro

  • Landschaftsplanung

    HKK Landschaftsarchitektur

  • TGA - HLSK

    Renz Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG

  • TGA

    Ingenieurbüro Schork GmbH & Co. KG

  • Küchenplanung

    i.b.g ingenieurbüro architektur und großküchenplanung

  • Brandschutz

    tobias schmid architekt

  • Bauphysik

    Gerlinger und Merkle Ingenieurgesellschaft für Akustik und Bauphysik

  • Barrierefreibeauftragter

    Sebastian Eltschkner

  • Visualisierung

    Fancy Digital Technology

Neubauten im dörflichen Kontext

Die Erweiterung umfasst zwei neue Gebäude, die in Ausrichtung, Dachneigung und Gebäudetiefe direkt an die Bestandsflügel anschließen. Ihre kleinteilige Struktur fügt sich selbstverständlich in den dörflichen Kontext ein. Die Reihung der Baukörper und die entstehenden Zwischenräume erzeugen ein Identität stiftendes Gefüge und stärken den Zusammenhalt des Ensembles.

Holzbau mit klarer architektonischer Haltung

Die beiden Neubauten sind als kompakte Holzhäuser konzipiert, deren Erscheinung als „Scheune“ und „Gartenschulhaus“ den ortstypischen Charakter aufgreift. An den Eingängen und Durchgängen öffnen sich großzügige Fassadeneinschnitte zu Plätzen und Wegen; dahinter liegen öffentliche Bereiche und Sondernutzungen.

Die übrigen Fassaden sind als Lochfassaden mit einheitlichen Holzfenstern gestaltet. Eine vorvergraute Lärchenholzverschalung bildet die äußere Hülle, teilweise über Fenster laufend und so zugleich Sicht- und Sonnenschutz. Innen dominieren helle Decken mit akustisch wirksamen Einlagen sowie Einbauten aus warmen Holzoberflächen.

Freiräume als thematische Lernlandschaften

Der Außenraum ist in verschiedene Themenfelder gegliedert, die den jeweiligen Gebäuden zugeordnet sind. Ein zentraler Weg bildet das Rückgrat des Geländes und verbindet alle Bereiche.
Im Süden liegt der Bewegungsplatz, eingefasst von Sporthalle/Umkleiden und der Dorfscheune. Eine angrenzende Sitzstufenanlage dient sowohl als Tribüne wie auch als räumliche Fassung der Freiflächen des Kindergartens. Hier markiert sie zudem den Übergang zum Gartenschulhaus und zum Hauptgebäude.
Im Herzen des Schulareals liegt der Garten, umgeben von Nachbargärten und dem Kindergarten. Als „Grüne Mitte“ bildet er einen ruhigen, naturnahen Aufenthalts- und Lernraum.
Zur Schulstraße orientiert liegt der zentrale Schulhof mit dem Haupteingang. Eine vorgelagerte Zone, Sitzbänke sowie seitlich hinter einer Hecke positionierte Fahrradstellplätze ergänzen den Eingangsbereich und verleihen ihm Großzügigkeit.

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Schmidt Plöcker Architekten PartG mbB
Dreieichstraße 59
60594 Frankfurt am Main

Tel. +49 69 9593202-0
Fax +49 69 9593202-10
mail@schmidtploecker.de

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